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Tinte und Laser im Vergleich – Warum Vorurteile überholt sind - 05.09.2017
Tinte oder Laser

Tinte vs. Laser

Tintendrucker verstopfen, sind teurer im Verbrauch und schlecht trocknend – Mit diesen und anderen Vorurteilen räumen wir nun auf!

Vor allem im Bürodruck müssen sich Tintenstrahldrucker einer Vielzahl an Vorurteilen gegenüberstellen. Wer noch an diesen festhält, hat wohl die technologische Entwicklung verschlafen. Welche Vorurteile sich noch hartnäckig halten und was diesen entgegenzusetzen ist, zeigen wir Ihnen hier:


 

Bei Tintendruckern verstopfen die Düsen, besonders nach längerem Stillstand!

Dieses Vorurteil ist tatsächlich nur zum Teil falsch. Die Zusammensetzung von Tinte hat sich nach jahrelanger Entwicklung stark verbessert. Dennoch kann es vorkommen, dass Düsen nach längerem Stillstand verstopfen. Dem wurde aber entgegengewirkt. Tintendrucker verfügen mittlerweile über hochtechnologische Druckköpfe, die in der Lage sind, Düsen auch nach längerem Stillstand wieder vollständig zu reinigen. Da Tinte und Druckkopf exakt aufeinander abgestimmt sind sollte jedoch ausschließlich Originaltinte verwendet werden. Das Problem mit verstopften Düsen gehört also der Vergangenheit an!

Nach dem Druck wellt sich das Papier bei höherer Deckung!

Wie schon oben beschrieben, hat sich in der Entwicklung von Tinten viel getan. Mit vielen Tinten, die meist sogar nach ISO-Standards zertifiziert sind, lassen sich sogar dokumentenechte Drucke erstellen. Diese müssen somit schnell trocknen (kein Wellen des Papiers), wischfest, lichtbeständig und wasserfest sein.

Ein Beispiel aus der Praxis: Wer Lieferscheine druckt weiß, dass diese wasserfest sein müssen. Ein Paket kommt eben auch mal in den Regen. Soll der Postbote noch sehen können, für wen das Paket gedacht ist, hilft hier nur ein Tintendruck. Nicht nur wegen der Wasserfestigkeit – Laserdrucker entwickeln eine zu hohe Hitze beim Druck, was beim Etikettendruck häufig zu Störungen führt.

Mit Tintendruckern sind Ausdrucke teurer als mit Laserdruckern!

Die Kosten für den Druck hängen vom Modell ab. Somit kann ein Laserdrucker günstiger, gleich oder teurer im Verbrauch sein als ein Tintengerät. Grundsätzlich sind die Kosten für Tintendrucke im Businessbereich oft niedriger als mit vergleichbaren Laserdruckern.

Tintendrucker drucken langsamer!

Auch dieses Vorurteil gehört der Vergangenheit an. Mittleiweile erreichen Tintenstrahldrucker Geschwindigkeiten von bis zu 100 Seiten pro Minute. Außerdem entfällt das Vorheizen der Fixiereinheit, weshalb gerade typische Büroausdrucke von nur wenigen Seiten oft mit Tinte bereits gedruckt sind, bevor der Laserdrucker überhaupt anfängt.

 

Damit sollten Vorurteile endgültig aus der Welt geschafft sein. Doch was ist der Unterschied zwischen Laser und Tinte und welche Vorteile haben sie?

 

Tinte

Druckvorgang:

Tintendrucker verwenden verschiedene Druckvorgänge.
Bei der Piezo-Technologie wird die Tinte mechanisch aus der Düse herausgepresst. Dafür sorgt ein Keramikbauteil, das auch aus Feuerzeugen bekannt ist: der Piezo-Kristall. Dieser Kristall dehnt sich aus, sobald eine elektrische Spannung angelegt wird. Der Piezo-Kristall sitzt in den Tintenkanälen der Druckköpfe. Er erzeugt bei angelegter Spannung den nötigen Druck, um die Tinte aus der Düse zu befördern. Da es sich um ein mechanisches Verfahren handelt, kann diese Technik sehr genau gesteuert werden.
Eine andere Technik ist die Bublejet-Technologie. Bei dieser Druck-Technologie wird durch Heizelemente das Wasser in der Tinte erhitzt. Durch das explosionsartige Platzen der entstehenden Dampfblase wird ein Tintentröpfchen durch eine Düse gepresst.

Material:

Die genaue Zusammensetzung ist natürlich von Hersteller und Modell abhängig und unterschiedlich. Zum Überwiegenden Teil besteht Druckertinte aus Wasser. Farbstoffe oder Pigmente sorgen für die entsprechende Färbung. Diese entsprechen einem Anteil von ungefähr 2,5-5%. Zu dem Gemisch kommen Additive hinzu, die das Trocknen, die Viskosität und die Oberflächenspannung beeinflussen. Ebenfalls können Bestandteile gegen Korrosion und Bakterienwachstum enthalten sein.

Vorteile:

  • Wasserfeste Ausdrucke wie Lieferscheine
  • Besser für grafische Ausdrucke geeignet (besserer Farbverlauf, Farbdarstellung, mehr Details)

 

Laser

Druckvorgang:

Beim Drucken mit Toner wird die Bildtrommel elektrostatisch aufgeladen. Die Oberfläche wird beschichtet und durch einen Laser belichtet. Die Stellen, die später nicht bedruckt werden sollen, bleiben dabei frei und das Material fällt ab. Im nächsten Schritt wird das elektrostatische Papier an der Trommel vorbeigezogen. Durch den Ladungsunterschied wird das Tonerpulver vom Papier angezogen. Anschließend brennt die Fixiereinheit den Toner mit bis zu 200°C ein. Die Einbrenntemperatur ist genau eingestellt und variiert nach Modell und Hersteller. Dabei ist die optimale Temperatur auf den entsprechenden Toner abgestimmt. Das LED-Druck-Verfahren gleicht dem Laserdruck. Statt einem Laser wird hier mit LED`s gearbeitet.

Material:

Auch hier ist die genaue Zusammensetzung verschieden. Die früher verwendeten Harzpartikel wurden durch Kunststoffe ersetzt, die zur Fixierung auf dem Blatt notwendig sind. Beim Drucken mit einem Laserdrucker geschehen elektrostatische Vorgänge, wofür magnetisierbare Metalloxide verwendet werden. Auch für Toner sorgen Farbpigmente für die Färbung und Hilfssubstanzen für die gewünschten Eigenschaften.

Vorteile:

  • Gute Ausdrucke auch auf einfachem Papier
  • Oberfläche zum Teil leicht glänzend
  • Schnellerer Druck im Mittelpreissegment
  • Größere Produktvielfalt

 

 

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